Ulrich Wickert

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Klassik-Buchtipp für Januar 2010

Erich Kästner - Drei Männer im Schnee

Es ist dunkel draußen, häufig düster. Und wenn wir Glück haben, dann fällt Schnee. Oder aber wir müssen weit weg fahren, bis wir in die Berge kommen, wo Schnee liegen könnte. In diese Zeit passt eigentlich ganz vorzüglich eine Erzählung von Erich Kästner, den wir eh viel zu selten lesen.

Drei Männer im Schnee heißt das Buch. 1934 hat Kästner es geschrieben, inzwischen hat es Millionen von Lesern amüsiert. Und verfilmt wurde es gleich fünf Mal. Heute traut sich kaum ein Autor, noch solch lustige Geschichte zu schreiben.

Es handelt sich um eine Verwechslungskomödie: der Millionär Tobler beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma und gewinnt den zweiten Preis: einen zweiwöchigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Alpen. Dorthin fährt Tobler, um zu erleben, wie die Menschen auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder zu spielen hat.

Toblers Tochter Hildegard bereitet das Hotel heimlich auf den Besuch des verkleideten Millionärs vor, kommt jedoch nicht dazu, den Namen zu nennen. Fälschlicherweise wird ein arbeitsloser Werbefachmann namens Hagedorn, der in dem Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hat, für den reichen Mann gehalten. Millionär Tobler hingegen wird in eine kleine Dachkammer ohne Heizung einquartiert. Tobler schließt Freundschaft mit Hagedorn. Die Tochter kommt, verliebt sich in Hagedorn. Na gut, mehr will ich Ihnen nicht erzählen, denn Sie können sich vorstellen, was nun alles passieren könnte.

Wenn Sie ein paar lustige Stunden lang lesen wollen, ohne sich den Kopf zu zerbrechen über die Krise des Kapitalismus oder Millionäre, die ihr Geld in der Schweiz vor Steuern verbergen, wenn sie einfach entspannen wollen, was ja auch erlaubt ist, dann greifen Sie zu „Drei Männer im Schnee“ von Erich Kästner.


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