Nahaufnahme von Ulrich Wickert, Journalist, in braunem Strickpullover vor dunklem Hintergrund.

Aktuelles

Identifiziert Euch!

Im September erscheint beim Piper Verlag mein neues Buch mit diesem Titel.

Identifiziert Euch! Untertitel: Warum wir ein neues Heimatgefühl brauchen.ET 2.09.2019Marode Brücken, fehlender Digitalausbau, Verkehrskollaps – und die Politik berauscht sich an der schwarzen Null. Unterdessen hetzen nationalistische Demagogen Bürger auf und vergrößern die Gräben. Rechts gegen Links, Ost gegen West, Stadt gegen Land. Die Probleme sind zahlreich,…

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Die 500 wichtigsten Denker

Ulrich Wickert wird unter die 500 wichtigsten Denker in Deutschland gezählt.

Im Ranking „Liste der 500“ des Magazins „Cicero“ sind Philosophen, Schriftsteller und Informatiker – darunter immerhin 87 Frauen. „Die Denker lösen die Dichter ab“ titelt „Cicero“, das „Magazin für politische Kultur“, in seiner aktuellen Ausgabe. Untermauert wird der Leitartikel durch das alle drei Jahre veröffentlichte Ranking „Die Liste der 500“. Sie spiegele, so die…

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Aachen 22.1.2019

Aus dem Bundeskanzleramt erhielt ich folgenden Brief von Minister Helge Braun:

Die Bundeskanzlerin und der Präsident der französischen Republik, Herr Emmanuel Macron, werden am 22. Januar 2019 den Vertrag über die deutsch- französische Zusammenarbeit und Integration unterzeichnen.Es ist mir eine große Ehre, Sie im Namen der Bundeskanzlerin zu der feierlichen Unterzeichnungszeremonie mit anschließendem Empfang einzuladen. Der Unterzeichnungsakt…

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Dresdner Literaturpreis 2018

Ulrich Wickert erhält den Dresdner Literaturpreis 2018. Der diesjährige Dresdner Literaturpreis Hommage à la France geht an den Journalisten Ulrich Wickert für sein Buch „Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen“. Das teilte die Stiftung Brigitte Schubert-Oustry am Sonntag mit. Mit ihrer Entscheidung würdigt die Jury Wickert als einen profunden Kenner der französischen Kultur und politischen Landschaft.

Das spiegele sich auch in dem 2017 veröffentlichten Buch „Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen“ wider. Der langjährige Tagesthemen-Moderator zeichnet darin „ein sehr differenziertes Bild vom heutigen Frankreich, das dem deutschen, und insbesondere dem Dresdner Publikum helfen kann, im besten europäischen Sinne das Nachbarland mit seinen Stärken und Schwächen…

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Buchpreis für "Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen."

Die Preisträger der ITB BuchAwards 2018 stehen fest: Darunter ist u.a. „Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen“ von Ulrich Wickert, Mit den ITB BuchAwards zeichnet die ITB Berlin nationale und internationale Publikationen in unterschiedlichen Kategorien und Themenfelder aus. Dabei kooperiert die ITB Berlin in diesem Jahr erstmals mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Ziel der Preisverleihung ist es, Aufmerksamkeit für hochwertige und bedeutende Publikationen im Bereich Reise und Tourismus zu schaffen. Die ITB BuchAwards sind nicht dotiert.

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Die Wahrheit hinter "Das Schloss in der Normandie"

Ein Gericht in Paris hat den Vizepräsidenten von Äquatorial-Guinea, Teodorin Obiang, zu drei Jahren Gefängnis und 30 Millionen Euro Geldstrafe verurteilt, weil er 150 Millionen Euro Geld gewaschen haben soll, bei einem offiziellen Jahreseinkommen von 80 tausend Euro. - Das ist die wahre Geschichte hinter meinem Kriminalroman "Das Schloss in der Normandie"!

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Nie die Lust aus den Augen verlieren

Zum meinem 75.Geburtstag am 2.12.17 hat der Hoffmann&Campe Verlag einen Sammelbad mit dem Untertitel: Lebensthemen veröffentlicht und stellt ihn sofort: Ulrich Wickert schreibt natürlich über Frankreich und Paris, aber auch über New York oder China. Er erzählt von Begegnungen und Gesprächen mit Schriftstellern und Politikern und stellt Überlegungen über Werte, Tugenden oder die aufklärerische Funktion des Journalismus an. Und auch die Allerletzten Meldungen dürfen nicht fehlen. Nie die Lust aus den Augen verlieren versammelt Bekanntes, aber auch Überraschendes, das zum ersten Mal in Buchform erscheint, aus 35 Jahren schriftstellerischen Lebens von Ulrich Wickert. Das Buch wird so zum faszinierenden Porträt des bekannten Journalisten und Schriftstellers und gleich- zeitig zu einem spannenden Abbild unserer Zeit. Dieses Buch, das anlässlich seines 75. Geburtstags erscheint, zeugt von der unbändigen Neugier Ulrich Wickerts, Menschen zu treffen, über den Menschen zu schreiben und über den Menschen nachzudenken.

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Frankreich muss man lieben

Anfang September ist das neue Buch da! Titel: Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen. So kündigt der Hoffman&Campe Verlag es an: Frankreich ist mehr als nur der große Nachbar Deutschlands. Es ist ein Land, das sich vom Erbfeind zum vertrauten Partnerland gewandelt hat, das nach dem Brexit als Pfeiler Europas so wichtig ist wie nie zuvor. Und es ist seit jeher ein Sehnsuchtsland der Deutschen, die seine Eleganz und seinen Stil, die Küche und Kultur bewundern. Aber Frankreich steckt in der Krise: Der Nieder- gang der Wirtschaft, politische Skandale und Stagnation, der Aufstieg des rechtsradikalen Front National, soziale Spannungen und islamistische Attentate haben das Selbstbewusstsein der Grande Nation erschüttert. Ulrich Wickert ist der bekannteste Frankreich-Experte Deutschlands, jahrelang berichtete er als Auslandskorres- pondent aus Paris, lebt bis heute neben Hamburg auch in Südfrankreich. Er hat mit Und Gott schuf Paris und Vom Glück, Franzose zu sein zwei der erfolgreichsten Frankreich-Bücher der letzten Jahrzehnte geschrieben. Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen ist das Resümee seiner lebenslangen Faszination und Auseinander- setzung mit einem Land, das uns so vertraut scheint, aber doch viele Geheimnisse birgt. Ein Buch, das hochaktuell ist (und auch die Resultate der diesjährigen Präsidentschafts- wahlen berücksichtigt) und zugleich weit zurück in die Geschichte der »republikanischen Monarchie« geht. Ein Buch, das hilft, Frankreich zu verstehen – mit allen seinen wunderbaren, aber auch problematischen Eigenheiten und Sonderbarkeiten.

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Wickert - Moralische Instanz

Die Ordenskanzlei des Bundespräsidialamts teilt mit: Im Rahmen einer Festveranstaltung am 4. Oktober 2016 aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit wird Bundespräsident Joachim Gauck in Schloss Bellevue Ulrich Wickert das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik für besondere Verdienste um unser Gemeinwohl und Zusammenleben persönlich überreichen. Die Begründung: Ulrich Wickert ist einer der großen bundesdeutschen Journalisten und gilt bis heute als moralische Instanz. Unvergessen bleibt, wie er es vor allem als Moderator über viele Jahre verstand, einem großen Publikum auch schwierige Sachverhalte verständlich zu machen. Daneben hat er zahlreiche Bücher verfasst, darunter immer wieder solche über Frankreich, die mit der Sachkunde des Kenners und mit frankophilem Esprit viel zu einem besseren Verständnis unseres Nachbarlandes beigetragen haben. Seit Jahrzehnten engagiert sich Ulrich Wickert auch in zahlreichen Ehrenämtern, darunter als Kuratoriumsmitglied der Stiftung Hilfe mit Plan. Unter ihrem Dach hat er im Jahr 2011 die Ulrich-Wickert-Stiftung gegründet, die sich für die Rechte von Kindern einsetzt, Hilfe zur Selbsthilfe fördert und einen Journalistenpreis für Berichterstattung vergibt, die der Durchsetzung von Kinderrechten dient. Als seine Richtschnur sieht Ulrich Wickert dabei die UN-Kinderrechtskonvention.

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Freiheit der Medien

Ulrich Wickert spricht über Freiheit der Medien „Guten Abend, meine Damen und Herrn“, sagt Ulrich Wickert, da hat er seine Zuhörer im vollbesetzten Henkel- Saal an der Heine-Uni schon auf seiner Seite, denn es hört sich an wie damals, als er noch „Mr. Tagesthemen“ war, der stets ein wenig aristokratisch wirkende Nachrichtenmann der ARD, der in New York und Paris gelebt hat und berufen wirkte, den Menschen mit feiner Ironie und beruhigender Stimme die W elt zu erklären. Nun hat ihn die Universität auf die Heinrich-Heine-Gastprofessur beru- fen und 1100 Menschen sind gekom- men, ihn zu hören. „Ich bin ein Handwerker“, bekennt Wickert (73) gleich, und zitiert mit gewohnt milder Süffisanz aus einer lin- guistischen Arbeit über seinen Modera- tionsstil. Mit wissenschaftlichen Analy- sen könne er wenig anfangen, gesteht er, um dann aber doch mit Kant zu begin- nen. Denn Wickert will Grundsätzliches zum Journalismus sagen. Die Medien hätten die Aufgabe, Menschen so zu informieren, dass sie sich ihres kriti- schen Verstandes bedienen und sich eine Meinung bilden könnten, formu- liert er sodann mit Kant. Im Gespräch vor der Antrittsvorlesung hatte er daraus auch seine Kritik an der Berichterstattung über die Ereignisse in der Silvesternacht abgeleitet. Für Jour- nalisten dürfe es keine Tabuthemen geben, die Furcht, etwa durch Angaben zur Herkunft der Täter Rassisten in die Hände zu spielen, führe zu Selbstzensur. „Wenn wir die Dinge nicht benennen, können wir uns auch nicht damit ausein- andersetzen“, so Wickert. Insgesamt habe sich die Presse aber gerade in Köln „hervorragend bewährt“. Es sei schließ- lich der „Kölner Stadtanzeiger“ gewe- sen, der als erster die Berichte der Betroffenen von der Kölner Domplatte in die Öffentlichkeit gebracht habe. Und auch in den Tagen danach hätten die Medien weiter recherchiert und damit ihre Aufgabe erfüllt. Hart ging er dagegen mit Russland ins Gericht. Die russischen V orwürfe über die angebliche V ertuschung einer angeblichen V ergewaltigung eines rus- slanddeutschen Mädchens in Berlin seien der V ersuch eines fremden Lan- des, in Deutschland Propaganda zu machen. Wickert ging noch weiter. Der Begriff „Lügenpresse“ sei möglicher- weise bewusst lanciert worden, um in Deutschland Unfriede zu sähen. Aller- dings hätten auch die USA 2003 mit angeblichen Beweisen zu Massenver- nichtungswaffen im Irak die Öffentlich- keit belogen. Wickert stellte seine Antrittsvorlesung unter das Thema „Freiheit und Journa- lismus“, zwei weitere V orträge wird er im April halten. Die Rektorin der Uni- versität, Anja Steinbeck, sagte, die Berufung Wickerts sei kein Bekenntnis zur freien Presse gewesen, sondern zu Wickert als Person. „Ich gehöre zu der Generation, die sich von ihm eine geruhsame Nacht wünschen ließ“, sagte sie. Wickert sei ein kritischer Journalist wie Heine, er habe den Frankreichbe- zug wie Heine, da sei seine Berufung nahezu zwangsläufig. Der Andrang bei seinem Antritt war jedenfalls so groß, dass in zwei Säle übertragen werden musste. Da war der Publizist dann allerdings nur wieder indirekt zu erleben, wie damals, als er noch „Mr. Tagesthemen“ war. Rheinische Post, 28.1.2016

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